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NMS at BERMUN 2

Die diesjährige BERMUN 2-Konferenz, die von der JfK-Schule ausgerichtet wurde, war besonders spannend, da wir unter dem Motto „Dekolonisierung“ ein sehr wichtiges Thema diskutierten, das zwar schwer zu definieren ist, aber weitreichende Auswirkungen hat. Auch heute noch betreiben einige Länder Neokolonialismus, und es ist fraglich, ob der Kolonialismus wirklich nur ein Ereignis der Vergangenheit ist. Insgesamt nahmen sieben von uns an der Konferenz teil und wir alle vertraten das Vereinigte Königreich – angesichts des Themas ein schwieriges Land, das zu vertreten war.
Wir wurden auf verschiedene Ausschüsse verteilt: Arjun im Middle School MUN, Lina im GA4, Kerem & Cillain im Sicherheitsrat, Ivan im ECOSOC, Charlie im GA3 und Vin im Historischen Sicherheitsrat. Ivan fungierte auch als Botschafter und hielt eine Eröffnungsrede bei der Eröffnungszeremonie. Er berichtete, dass er sehr aufgeregt war und
dass es eine Erfahrung war, an die er sich für immer erinnern wird. Die Gastrednerveranstaltung war einer der bemerkenswertesten Momente der Konferenz.
Der ehrenwerte Jerobeam Shaanika, Botschafter Namibias in Deutschland, sprach über die Nachwirkungen des deutschen Kolonialismus.

Diese Veranstaltung war sehr bedeutsam, da er erklärte, dass sich die koloniale Denkweise von Ländern auch nach der Erlangung ihrer Souveränität und Unabhängigkeit nicht ändert und dass die Dekolonisierung ein langer Prozess ist, der auch psychologische und kulturelle Faktoren umfasst.

Insgesamt hatten wir alle viel Spaß während dieser Konferenz. Die Debatte war sehr spannend und alle gingen respektvoll miteinander um. Ich freue mich immer darauf, an MUN-Konferenzen teilzunehmen, da ich viel über Politik lerne und die Möglichkeit habe, neue Leute kennenzulernen.