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Geschichte und Geographie

Geschichte und Geographie in der Nelson-Mandela-Grundschule werden von internationalen Kollegen nach dem Berliner Rahmenlehrplan in englischer Sprache unterrichtet. Zu diesem Zweck bemühen wir uns, unsere Schüler*innen beim Entdecken, Lernen und Wachsen anzuleiten. Wir versuchen, dieses Ziel zu erreichen, indem wir unsere vielfältige Schülerpopulation unterschiedlichen und sorgfältig geplanten Inhalten und Methoden aussetzen. Das Endziel des Lehrplans ist es, die Schüler*innen zu lebenslangen Lernern zu befähigen.

Der Berliner Rahmenlehrpla betont die schülerische Kompetenzen. Diese werden in vier Bereiche unterteilt: Fachkompetenz, Methodenkompetenz, soziale Kompetenz und persönliche Kompetenz. Die Fachkompetenz wird durch sorgfältige Planung und Abfolge der den Studierenden vorgelegten Fächer entwickelt. Ziel ist es, auf dem aufzubauen, was das Kind bereits weiß, den/die Schüler*in dort zu treffen, wo es sich gerade befindet, und ihn auf seiner Entdeckungsreise zu führen und zu begleiten.

Die Lehrkräfte sind nicht unbedingt die treibende Kraft beim Lernen des Schüler*ins - sie oder er ist es selbst. Die Rolle des Lehrkrafts ist eher eine des Vermittlers. Lernen wird verstärkt, wenn es aktiv passiert. Methodenkompetenz wird dadurch entwickelt, dass die Lernenden eine Vielfalt von Lernstilen und akademischen Methoden ausgesetzt werden. Auf diese Weise möchten wir die Schüler*innen in ihrem Lernen stärken, indem wir ihre Fähigkeit, Wissen zu erwerben, verbessern und stärken. Wir möchten, dass sie die Methoden und Techniken der wissenschaftlichen, historischen und geografischen Erkundung erlernen, damit sie sie bei Bedarf anwenden können. Das Sammeln von Informationen aus Beobachtungen sowie von Texten aus verschiedenen Medien, das Befragen von Quellen, das Lesen von Karten und Grafiken, das Finden von Zusammenhängen und Beziehungen zwischen Ereignissen sind wichtige Kompetenzen, die unsere Lernfähigkeit beeinflussen. Durch den Kontakt mit verschiedenen Methoden zum Wissenserwerb in den verschiedenen Studienbereichen erhalten die Studierenden ein leistungsfähiges Instrumentarium für ein lebenslanges Wachstum.

Gesellschaftswissenschaften (GeWi) im Jahrgang 5 und 6

Im fünften und sechsten Schuljahr nehmen Studenten an Gesellschaftswissenschaften teil. Dieses Fach ist eine Kombination aus Geographie, Geschichte und sozialem Lernen und wird als GeWi (Englisch SocS) abgekürzt. Der Unterricht findet auf Englisch statt. Im fünften und sechsten Schuljahr werden die Schüler auf unterschiedliche Weise beurteilt, z. B. anhand von Projektergebnissen, Tests und Tests sowie anhand von Beiträgen im Klassenzimmer. Diese bestehen darin, vorbereitet zu sein, produktiv im Unterricht zu arbeiten und an Unterrichtsdiskussionen teilzunehmen. Die Teilnahme am Unterricht macht die Hälfte des Schuljahres aus. Medienbildung ist ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaftswissenschaften. Mehr darüber ist zu finden unter: https://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/rahmenlehrplaene/Rahmenlehrplanprojekt/amtliche_Fassung/Teil_B_2015_11_10_WEB.pdf

Jahr 5

Die Schüler*innen lernen über die Altsteinzeit, die verschiedenen Arten von Hominiden und wie und wo sie lebten. Die Schüler*innen untersuchen, wie Hominiden sich selbst ernährten, und vergleichen die Ernährung der heutigen Menschen mit der Ernährung vor zehntausend Jahren. Die Schüler*innen lernen auch über Zivilisationen und wie sie entstanden sind. Sie lernen die ersten Zivilisationen rund um den Globus kennen und betrachten Städte und städtische Vielfalt, Vorteile und Probleme. Die Schüler*innen haben auch eine Wahleinheit, in der sie aus Themen wie Mode und Konsum, Kinderwelten, Medien und ihrem eigenen Thema, das aus einer aktuellen Ausgabe oder einem aktuellen Interesse stammen kann, auswählen können, was sie lernen möchten.

Jahr 6

In der 6. Klasse werden vier Unterrichtseinheiten angeboten. Sie beginnen in der Regel mit dem Thema Tourismus und Mobilität. Die Schüler*innen beschäftigen sich mit der Geschichte des Tourismus und seiner Entwicklung, seinen Auswirkungen auf die Länder sowie den Vor- und Nachteilen. Die Schüler*innen fordern sich auch heraus, indem sie darüber nachdenken, wie der Tourismus in Zukunft aussehen wird. Danach reisen sie in die Antike zurück. Hier erkunden sie die verschiedenen Stadtstaaten und die verschiedenen Regierungsformen. Dabei werden die Schüler*innen auch über die Landschaft und Geographie Griechenlands nachdenken und darüber, wie sich dies auf die Lebensweise auswirkt. Zu dieser Einheit gehört das Erlernen und Verwenden von Kartenlesefähigkeiten und das Unterscheiden verschiedener Formen von Karten. Als nächstes reisen sie ins alte Rom. Die Schüler*innen erkunden, wie dieses Reich ihre Städte errichtete, wie und wo sich das Römische Reich ausdehnte und was die Römer zur heutigen Welt beigetragen haben. Die Schüler*innen haben auch in der 6. Klasse eine Wahl aus folgenden Themen: Vielfalt in der Gesellschaft, Arbeiten zum Leben oder Leben zum Arbeiten, Religion in der Gesellschaft und ihr eigenes Thema, das aus einem aktuellen Veranstaltungsthema stammen könnte.

 

 


09.08.2020 Nelson-Mandela-Schule · Staatliche Internationale Schule Berlin | Nelson Mandela School · State International School Berlin