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PEPtalk – Prevention Empowering Parents and Pupils

PEPtalk ist eine Elterninitiative mit dem Ziel, Eltern an der NMS über das Thema Suchtprävention zu informieren. Wir arbeiten mit den Lehrern und Erziehern eng zusammen, um das Präventionsprogramm der Schüle zu erweitern.

Wenn Sie über eine Schülerin oder einen Schüler besorgt sind oder eine auffällige Beobachtung machen, können Sie sich vertraulich an einen der folgenden Mitarbeiter wenden:
– die Mitarbeiter des Sozialpädagogischen Bereiches
– die gewählten Vertrauenslehrer, Fr. Birmingham, Hr. Mellina
– unseren Kontaktlehrer für Suchtprävention, Hr. Czwielong.

Bei Fragen oder Interesse mitzuwirken:

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Neueste Präventionsprojekte:

Cybermobbing

Cybermobbing – Elternabend mit der Berliner Polizei (Januar & Februar 2018)

Im Falle, dass Sie diesen informativen Elternabend mit Frau Janneck, der Präventionsbeauftragten der Berliner Polizei, verpasst haben, sind hier einige nützliche Fakten und Tipps.

Was ist Cybermobbing?
Wenn mehrere Personen einen Einzelnen über längeren Zeitraum (nach deutschem Gesetzt, mehr als 4 Wochen) über soziale Medien mobben. Cybermobbing unter Kindern erfolgt meist über Whatsapp innerhalb einer Klassengruppe. Diese Ereignisse sind normalerweise von einem oder zwei Mitschülern initiiert, allerdings durch das Weiterleiten dieser Nachrichten und/oder dem sich nicht dagegen Aussprechen von anderen Kindern unterstützt.

Hier sind einige Warnsignale, dass Ihr Kind möglicherweise Opfer von Mobbing ist:

  • nicht in die Schule gehen wollen (oder zu anderen sozialen Treffen), das Kind erzählt, dass es sich krank fühlt, um zu hause zu bleiben
  • zieht sich aus sozialen Gruppen zurück
  • erkennbare Veränderung im Verhalten des Kindes
  • Herunterspielen von Ereignissen, die es erlebt hat
  • Rückzug in eine Fantasiewelt (beispielsweise einen nicht realen Freund erfinden)

Wenn Sie befürchten, dass Ihr Kind in Mobbing involviert oder Opfer von Mobbing ist, zögern Sie bitte nicht die Klassenlehrer und Sozialpädagogen anzusprechen. Wenn diese Vorfälle früh aufgedeckt werden, können sie oft durch Mediation gelöst werden. Wenn Sie Mobbing vermuten, löschen Sie keine Nachrichten/Bilder, da diese als Beweise zählen.

Gesetzliche Konsequenzen von Cybermobbing
Jemanden online beleidigen oder bedrohen ist eine Straftat. Kinder, die bei Cybermobbing mitmachen (sei es durch weiterleiten von beleidigenden Nachrichten/Bildern/Videos anderer) begehen eine Straftat.

Kinder über 14 Jahre sind nach deutschem Gesetzt strafmündig. Wenn ein Cybermobbing-Vorfall der Polizei gemeldet wird, könnte dies zu einem kriminellen Eintrag führen und dessen Details werden jahrelang bei der Polizei gespeichert. Dies kann die Chancen einer jungen Person für ihr späteres Leben stark beeinflussen beispielsweise einen Job zu finden oder Zugang zu bestimmten Berufsbereichen zu bekommen, die ein polizeiliches Führungszeugnis erfordern.

Wie können Eltern ihre Kinder darin unterstützen, nicht in Mobbing involviert zu werden?

  • Helfen Sie ihrem Kind, auf Online-Sicherheits- und Altersbeschränkungen zu achten (beispielsweise ist die Benutzung von Whatsapp erst ab 13 Jahren gestattet)
  • Zeigen Sie Interesse an den Online-Aktivitäten ihres Kindes (beispielsweise fragen Sie ihr Kind, was für Spiele und Websiten es spielt/besucht)
  • Halten Sie ihr Kind davon ab, persönliche Informationen/Daten/Bilder online zu stellen
  • Setzen Sie klare Regeln zur Online-Benutzung wie Zeit- und Aktivitätseinschränkungen
  • Halten Sie die Kommunikation zu ihrem Kind offen und ermuntern Sie ihr Kind mit Ihnen zu sprechen, wenn es denkt, dass Nachrichten/Bilder nicht angemessen sind
  • Helfen Sie Ihrem Kind zwischen “Online-Freunden” und wahren “Freunden” zu unterscheiden.

Online Informationen auf Deutsch

Online Informationen auf Englisch

For information in English, please take a look at:

20.04.2018 Nelson-Mandela-Schule · Staatliche Internationale Schule Berlin | Nelson Mandela School · State International School Berlin