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Über das Bauhaus-Agenten-Programm, an dem die Nelson-Mandela-Schule bereits im vierten Jahr teilnimmt, durften unsere Oberschüler am 29.11.2019 den Auftakt zu einem international bedeutenden Architektur-Symposium in der Berlinischen Galerie bereiten. Anlässlich des Bauhaus-Jubiläums diskutieren Architekten und Kunsthistoriker über den Umgang mit dem Erbe des Bauhauses im globalen Kontext. Die Schüler_innen des Leistungskurses Kunst, 12. Jahrgang, hatten Kurzfilme zu Lebensvisionen, -wünschen und -ängsten auf der Grundlage des Dokumentationsfilms „Die Sonneninsel“ von Thomas Elsässer angefertigt, die dem Publikum gezeigt und anschließend diskutiert wurden. Neben unseren Schüler_innen waren auch ein Kunst-Leistungskurs der Paula-Fürst-Schule involviert. 

Schüler_innen als Experten einzuladen und vorbehaltslos ins Symposium zu integrieren, ist wahrlich ein „bauhausiges“ Konzept, ging es doch auch im Bauhaus um flache Hierarchien und das gegenseitige Lernen untereinander. In anschließenden Workshops zeigte sich der Kurs durchaus in der Lage, gemeinsam mit den Wissenschaftlern praktikable Zukunftsmodelle zu entwickeln, in denen sie sich und ihre Bedürfnisse unterbringen konnten.

Nach einer Kuratorenführung durch die Bauhaus-Ausstellung „Experiment Bauhaus“ schloss der Tag mit zukunftsgerichteten Reden von Finanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz und Wilfried Nerdinger, Präsident der Akademie der Schönen Künste München. Im Rahmen der Podiumsdiskussion meldeten sich unsere Schüler_innen mutig zu Wort und bemängelten die Wohnsituation insbesondere für junge Leute (Mietpreis, Qualität des Wohnraums, Wohngegend und klimafreundliches Wohnen). Das Publikum war beeindruckt von der tragenden Rolle, die die Jugendlichen im Rahmen dieser wissenschaftlichen Dabatte einnahmen.

Der Tag klang aus mit einem informellen Austausch der Symposiumsgäste untereinander. Aufgefordert durch die niedrigschwelligen Worte des Ministers, der die Schüler_innen weiterhin aufforderte, sich für das Klima öffentlich stark zu machen, umringten die Jugendlichen sogleich Olaf Scholz, um ihre Fragen von ihm beantwortet zu bekommen und eigene Vorschläge loszuwerden.

Der Vorwurf, die Schüler_innen würden nur zum Demonstrieren zu Fridays for Future gehen, ohne im Kleinen etwas zu unternehmen oder zu verändern oder sogar den direkten Kontakt zu Politikern und Wissenschaftlern zu suchen, wurde deutlich entkräftet. Der Minister und Vizekanzler war offenbar so beeindruckt, dass er auf Facebook ein Bild in Unterhaltung mit unseren Schüler_innen postete.

Ein ganz besonderer Dank für diese wunderbare Veranstaltung geht an Andrea Bärnreuter vom Bauhaus-Archiv, die das Symposium gemeinsam mit Carina Kitzenmeier organisiert hat, an Thomas Köhler, den Direktor der Berlinischen Galerie und an unsere Bauhaus-Agentin Friederike Holländer. 

 

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